Archiv für den Autor: RA Röhlke

BGH: Bearbeitungsgebühren können zurückgefordert werden – Banken verwenden millionenfach unzulässige Klausel

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Bankkunden gestärkt. In den Entscheidungen XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13 haben die Bundesrichter entschieden, dass die sogenannte Bearbeitungsgebührenklausel in den Darlehensverträgen der Banken unwirksam sein kann. Die Kunden haben durch das Urteil die Bearbeitungsgebühren nebst Nutzungsentschädigung zurückbekommen.

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Röhlke Rechtsanwälte: ALAG – Vermittler haftet – Prospekt falsch

Mit Endurteil vom 28.07.2014 hat das Landgericht Nürnberg-Fürth einen Vermittler der ruinösen Beteiligung an der „Alag Automobil AG & Co. KG“ (ALAG) zu Schadenersatz gegenüber einem von RÖHLKE Rechtsanwälten vertretenen Anleger verurteilt. Hintergrund war, dass der Emissionsprospekt der ALAG in wesentlichen Punkten fehlerhaft war und nach Mitteilung des Kapitalanlagenberaters der Beratung zugrunde lag.

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Energiefonds: Widerrufsrechte prüfen – Gerichte eröffnen Auswege

Viele Kapitalanleger stellen derzeit fest, dass ihre Energiefonds alles andere als wie geölt laufen. Insbesondere die Fonds der „POC Proven Oil Kanada“  –Gruppe stehen massiv in der Kritik der Öffentlichkeit, da die Geschäfte nach Recherchen durch Journalisten als wenig transparent und die Geschäftszahlen als kaum nachvollziehbar angesehen werden.

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Infinus-Manager bleiben in Untersuchungshaft – welche Hoffnungen bestehen für die geschädigten Infinus-Anleger?

Fünf der im November 2013 unter Betrugsverdacht festgenommenen Manager des Dresdner Infinus-Konzerns bleiben weiterhin in Untersuchungshaft. Dies entschied am 04.06.2014 das Oberlandesgericht (OLG) Dresden. Angesichts der drohenden erheblichen Freiheitsstrafen sowie des möglichen wirtschaftlichen Ruins der Beschuldigten und weil weiterhin von einer Fluchtgefahr ausgegangen wird, wurde deshalb die Fortdauer der Untersuchungshaft auch über eine Zeit von sechs Monaten hinaus anordnet.

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Jetzt auch Firmengründer Biehl in Privatinsolvenz

Berlin, 08.02.2014 – Infinus-Pleite – Zwei Motorboote, 16 Luxusuhren, 5 Autos, 24 Goldbarren, prall gefüllte Bankkonten,  mehrere Lebensversicherungen und Immobilien – wer hierbei an ein sorgenfreies Leben in der obersten Gesellschaftsetage denkt, liegt anscheinend falsch. Weiterlesen

Staatsanwaltschaft veröffentlicht sichergestellte Vermögenswerte

Berlin, 04.02.2014 – Infinus-Skandal: Erstes Insolvenzverfahren eröffenet – „Die haben es ja so richtig krachen lassen“, entfährt es Arno M. (*Name redaktionell geändert), als  Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke seinem Mandanten Auszüge aus Liste der von  der Staatsanwaltschaft Dresden sichergestellten Gegenstände der inhaftierten INFINUS-Manager vorliest. Weiterlesen

Infinus – / Fubus- Skandal: Handlungsmöglichkeiten für Anleger

Nach den Insolvenzanträgen der Fubus KGaA und der Prosavus AG sowie der „roten Infinus“ stellen sich Anleger die bange Frage, was zu tun ist. Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke und Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann von der Anlegerschutzallianz Infinus geben antworten. Weiterlesen

Infinus / Fubus – Skandal: Wo ist das Gold?

Die Razzia der Staatsanwaltschaft Dresden Anfang November bei der Infinus – Gruppe wurde wegen des Verdachts des Betruges durchgeführt, nach Medienberichten insbesondere wegen eines sogenannten Provisionskarussells bei Goldsparplänen. Im Kern geht es bei den Vorwürfen darum, dass die Fubus KGaA für über 200 Mio. Euro Edelmetalle angeschafft haben will im Jahre 2012, von denen allerdings nur ca. 20 Mio. tatsächlich in Form physischen Goldes erworben wurden. Weiterlesen